| Chris Wittwer | Agglomerationslandschaften: Das Glattal |
|
Forschungsprojekt und Dissertation im Rahmen des Programms »Zukunft urbane Kulturlandschaft« am Netzwerk Stadt und Landschaft ETH Zürich Projektleitung: Dipl. Ing. Maya Kohte |
Landschaftsentwicklung findet heute vor allem in städtischen Agglomerationen und an ihren Rändern statt. Nach Agrar- und Industrielandschaften scheinen dort neue Landschaften zu entstehen, die durch ihre Gleichzeitigkeit sowohl ländlicher als auch städtischer Eigenschaften gekennzeichnet sind. Landschaft ist nicht etwas, das einfach da ist, das man bewirtschaftet, durchfährt oder bewahrt. Sie verändert sich: zufällig oder nach gemeinsamen Zielvorstellungen. Ein Beispiel dafür ist die für den Grossraum Zürich typische Agglomerationslandschaft des Glattals, auch als «Zwischenstadt zwischen Ort und Welt, Raum und Zeit, Stadt und Land» beschrieben (Thomas Sieverts). Oft wird dieser ausufernde Agglomerationsraum gar nicht als Landschaft wahrgenommen. Tatsächlich sind die an die Kernstadt angrenzenden Gebiete zu einem fast zufälligen «Patchwork» von Stadt- und Landschaftsfeldern geworden. Sie weisen zunehmend funktionale, ökologische und ästhetische Defizite auf. Diese zu dokumentieren ist Ziel dieser fotografischen Arbeit. |
| info@culture-nature.com | > Serie I >> Serie II >>> Serie III >>> Serie IV |
| Serie I | Serie II | Serie III |
